|
22. Juni 2006
Kinder- und Jugendbericht liefert wichtige Impulse für die Förderung von MigrantenkindernDie Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft liegt in der Förderung und Ausbildung unserer Kinder. Dabei kommt es auf jedes einzelne Kind an gleich welcher Herkunft. Mittlerweile kommen fast ein Drittel aller Kinder in Westdeutschland aus Migrantenfamilien, in Ballungszentren sind es bis zu 40 %. Gerade für diese Zielgruppe ist die Umsetzung der Vorschläge des 12. Kinder und Jugendberichts dringend geboten. Beim Ausbau und bei der Neukonzeption von Bildungs- und Betreuungsangeboten in und außerhalb der Schule müssen daher die spezifischen Bedingungen von Migrantenkindern berücksichtigt werden, damit auch sie Chancen auf gute Bildungsabschlüsse haben. Insbesondere die im Bericht vorgeschlagene enge Einbeziehung der Eltern durch schulische und außerschulische Bildungs- und Betreuungseinrichtungen ist für Migrantenkinder wesentlich. Hierzu sollte auch mit Migrantenorganisationen kooperiert werden. Die Zusammenarbeit der Bildungs- und Betreuungsinstitutionen und der Jugendhilfe im Sinne einer Erziehungspartnerschaft muss verstärkt werden. |
GrüneBremenOsteuropaWestbalkanOrganisationen |